Die Uferlinie des Bodensees wurde 1990 von der Internationalen Gewässerschutzkommission für den Bodensee (IGKB) bei Mittelwasserstand festgelegt.
Die Pegelstände in Konstanz und in Bregenz sind Relativmasse. Sie beziehen auf Pegelnullpunkte, die in Konstanz bei 391,89m ü NN und in Bregenz bei 392,14 ü.A liegen. Der Pegel Romanshorn gibt die geodätische Höhe des Wasserstandes wider.
Beispiel: bei Mittelwasserstand zeigen die Pegel in Konstanz und Bregenz jeweils 3,56m, der in Romanshorn 395,77m an.
Zur Umrechnung der Pegelstände gilt:
Pegel Romanshorn minus 392,21 = Pegel Konstanz bzw. Bregenz in Metern.
Die Ursache für die unterschiedliche Lage der Landhorizonte von Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die, dass sich die drei Bodenseeanrainer auf unterschiedliche Normalwasserstände beziehen, nämlich Deutschland auf den Normalwasserstand der Nordsee bei Amsterdam (NN), Österreich auf den Normalwasserstand der Adria bei Triest und die Schweiz auf den Normalwasserstand bei Marseille.
Eine weitere Ursache für unterschiedliche Pegelstände ist die Winddrift. Aufgrund dessen können z.B. die Pegelstände zwischen Konstanz und Bregenz um mehrere Zentimeter differieren.